Die Geschichte der Deutschen Mark
Der Name "Mark" tauchte schon im Mittelalter auf, allerdings bezeichnete er zunächst eine
Gewichtseinheit mit regionalen Unterschieden.
Zum Beispiel wog die Kölner Mark 233,856 Gramm.
Die Nürnberger oder Wiener Mark dagegen 237,52 bzw. 280,664 Gramm.
16 Jh.
Im 16. Jahrhundert erschienen die ersten Mark-Silbermünzen in norddeutschen Städten.
Diese trugen aber nur selten auch die Wertangabe Mark.
1759
Während des Siebenjährigen Krieges entsteht in Wien das erste Papiergeld der deutschen Länder.
1871
Die Deutsche Mark gibt es seit 1871, also erst seit 131 Jahren. Die Gründung des Kaiserreichs
setzt nicht nur der Vielstaaterei in Deutschland ein Ende, sondern auch den vielen bis dahin
gültigen Währungen, den Groschen, Kreuzern, Hellern, Gulden.
Am 4. Dezember 1871 wurde das "Gesetz, betreffend die Auspägung von Reichsgoldmünzen"
erlassen. Die Mark wurde als der zehnte Teil der zu prägenden Reichsgoldmünze definiert und
als Einheitswährung beschlossen, das heißt sie wurde zur neuen Währungseinheit erklärt.
Die erste Münze der neuen Währung wurde noch im Dezember 1871 geprägt:
- Preußens 20 Mark in Gold - .
1873
Das Münzgesetz trat am 9. Juli 1873 in Kraft, die Goldwährung wird eingeführt
- (1 Mark = 0,3584 g Feingold) - .
Etwa ein Drittel des Geldumlaufes war durch Gold gedeckt, der Rest durch andere
Sicherheitsmechanismen.
Die erste 1-Mark-Kursmünze wird ausgegeben, sie wurde in Silber geprägt, genau wie alle
Kleinmünzen des Kaiserreichs.
1901
wurde anläßlich des 200jährigen Jubiläums Preußens die erste deutsche Gedenkmünze in der
neuen Mark-Währung geprägt.
1907
Die Silbertaler werden außer Kurs gesetzt. Die Talerzeit in Deutschland ist endgültig vorbei.
An ihre Stelle tritt ab 1908 das neu eingeführte Dreimarkstück.
1914
Am Vorabend des Ersten Weltkrieges beträgt der gesamte Bargeldumlauf in Deutschland
8,7 Milliarden Mark. Ein Dollar ist für 4,20 Mark zu haben.
Als die Kriegsgefahr für die Bevölkerung spürbar wird ziehen die Menschen in den letzten
Juliwochen Goldmünzen im Wert von 100 Millionen Mark von den Reichsbankkassen ab.
Am 31. Juli 1914 stellte die Reichsbank die Einlösung von Banknoten und Scheidemünzen in
Gold ein. Um die staatlichen Goldvorräte zu erhalten, wurde die Goldwährung mit dem Ermächtigungsgesetz vom 4. August 1914 faktisch aufgehoben.
Reichsbanknoten, Privatbanknoten, Reichskassenscheine und Scheidemünzen wurden von nun
an bei allen öffentlichen Kassen nicht mehr gegen Gold eingetauscht.
Zur Banknotendeckung wurden jetzt Schuldverschreibungen des Reichs zugelassen, und
Darlehnskassen, die Kredite zur Förderung von Handel und Gewerbe gegen Sicherheiten
gewährten, konnten sogenannte Darlehnskassenscheine als Zahlungsmittel in Umlauf bringen.
Damit hatte die Reichsregierung den Weg zur Staatsfinanzierung durch vermehrten
Geldscheindruck beschritten.
Die umlaufende Geldmenge vervielfachte sich von Kriegsbeginn bis 1918 auf
33 Milliarden Mark, während gleichzeitig der Münzgeldumlauf an der Gesamtgeldmenge auf nur
noch 0,5 Prozent gegenüber ca. 56 Prozent im Jahr 1913 zurückging.
Diese Vermehrung der umlaufenden Geldmenge führte zu einer kontinuierlichen
Geldwertverschlechterung und sinkender Kaufkraft. Schon die Mobilisierung bei Kriegsbeginn
hatte den Zahlungsmittelbedarf des Staates sprunghaft gesteigert. Die von der obersten
Heeresleitung in den ersten sechs Mobilmachungstagen benötigten 750 Millionen Mark führten
zu einer Knappheit beim Kleingeld bis zum 5-Mark-Stück, obwohl alle Münzstätten auf
Hochtouren arbeiteten.
Um den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten, gaben Städte, Gemeinden und Firmen mit
staatlicher Duldung im August und September 1914 eigenes Notgeld zu
50 Pfennig, 1, 2, 3 und 5 Mark aus.
Als die kriegswichtigen Rohstoffe Kupfer und Nickel knapp wurden, stellte das Reich 1915/16
die Kupfer-Nickelprägungen bis zum 10-Pfennig-Stück ein und gab stattdessen Münzen aus
Eisen, Zink und Aluminium heraus. Doch die produzierten Münzmengen deckten den Bedarf
nicht, zumal die Bevölkerung das alte, nicht außer Kurs gesetzte Kupfergeld hortete.
Daneben horteten auch etliche Stadtverwaltungen und Behörden Kleingeld in Millionenhöhe, um
ihren eigenen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.
Aufgrund des akuten Mangels an Kleingeld emittierten mehr als 2.000 kommunale und private
Ausgabestellen 1915/16 wieder Notmünzen und Kleingeldersatzscheine.
Für Kriegsgefangene wurde sogar spezielles Lagergeld eingeführt.
Waren unmittelbar nach Kriegsbeginn noch Gold- und Silbermünzen in Umlauf geblieben, so
wurden ab 1916 zunächst die Silbermünzen aus dem Verkehr gezogen, um ebenfalls zur
Erzeugung kriegswichtiger Rohstoffe eingeschmolzen oder zur Bezahlung von Importen genutzt
zu werden. Ähnlich verhielt es sich mit den Goldmünzen, die von der Bevölkerung im Rahmen
der Sammelaktion Gold gab ich für Eisen an den Staat abgegeben wurden.
Zum Ausgleich für die aus dem Umlauf gezogenen Gold- und Silbermünzen wurde im letzten
Kriegsjahr Papiernotgeld ausgegeben.
1917/1918
Trotz der äußeren Umstände wurden in Sachsen und Bayern auch Gedenkmünzen geprägt.
Aufgrund eben dieser ungünstigen Umstände wurden jedoch nur minimale Auflagen (100 Stück)
geprägt. Das bedingt den imens hohen heutigen Wert dieser Stücke.
1918
Mit der militärischen Niederlage blähte sich die Geldmenge weiter auf. Im Zuge der Bewältigung
der Kriegsfolgelasten setzte sich die Geldentwertung durch die Aufnahme neuer Staatsschulden
unvermindert fort.
Da das Warenangebot bestenfalls stagnierte und in vielen Bereichen sogar rückläufig war, kam es
zu immer stärkeren Preissteigerungen.
1921
Nach Bekanntgabe der im Londoner Ultimatum festgesetzten Höhe der alliierten
Reparationsforderungen beschleunigte sich die Inflation nochmals.
Mehr als 132 Milliarden Goldmark wurden vom Deutschen Reich als Kriegsentschädigung in
Dollar ($), Pfund (£) und Franc (FF) gefordert.
Vor dem Hintergrund innenpolitischer Auseinandersetzung beschleunigte sich der
Währungsverfall. Die Einnahmen aus Steuern, Zöllen und Abgaben konnten den Finanzbedarf
bei weitem nicht decken. Der Schuldendienst des Reiches lag bei 126 Prozent der
Staatseinnahmen. Zur Deckung laufender Ausgaben mussten immer neue Kredite aufgenommen
werden.
Die Reichsbank diskontierte die Schatzanweisungen des Staates und überwies der Regierung
immer größere Geldbeträge. Die steigende Verschuldung sowie der zur Begleichung der
Reparationen in großem Umfang durchgeführte Devisenankauf ließen den Kurs der deutschen
Währung immer weiter abrutschen und die Notenpressen druckten immer mehr Geld.
1922
In Deutschland beginnt die große Inflation.
Bis 1922 blieb der 1000-Mark-Schein der höchste Wert in der Nominalkette. Allerdings hat sich
die Regierung bei den laufenden Reparationsverhandlungen festgefahren und verfügte über keine
Mittel, um den Einmarsch von belgischen und französischen Truppen Anfang Januar ins
Ruhrgebiet zu verhindern.
Auf diesen Versuch Pfänder für ihre Reparationsforderungen zu sichern reagiert die Bevölkerung
nach Aufforderung durch die Reichsregierung mit passivem Wiederstand. Für die finanzielle
Unterstützung der Streikenden druckten die Notenpressen immer mehr Geldscheine.
Die Geldschein-Nominale erhöhten sich nun in schneller Folge, bis die Reichsbank im November
als höchsten Wert einen Geldschein über 100 Billionen Mark (100.000.000.000.000 M) drucken ließ.
Zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs wurden riesige Mengen an Scheinen benötigt. Bis zu 133
Fremdfirmen mit 1.783 Druckmaschinen arbeiteten im Herbst 1923 für die Reichsdruckerei Tag
und Nacht. Das dafür erforderliche Banknotenpapier wurde von 30 Papierfabriken produziert.
Für den Druck stellten 29 galvanoplastische Werkstätten rund 400.000 Druckplatten her.
Etwa 30.000 Menschen waren mit der Herstellung der insgesamt ca. 10 Milliarden staatlich
ausgegebenen Inflationsscheine (10.000.000.000 Stück) im Gesamtwert von 3900 Trillionen
Mark beschäftigt.
Trotzdem reichten die verfügbaren Zahlungsmittel nicht aus, die Druckmaschinen konnten den
schwindelerregenden Wertverlust während der Hyperinflation einfach nicht mehr durch
vermehrten Notendruck ausgleichen. Deshalb wurden von mehr als 5.800 Städten, Gemeinden
und Firmen eigene Notgeldscheine herausgegeben.
Die Bevölkerung nahm alles als Zahlungsmittel an, was wie Geld aussah oder irgendwie
"wertbeständig" wirkte.
Insgesamt sind über 700 Trillionen Mark (700.000.000.000.000.000.000 M) als Notgeld und
rund 524 Trillionen Mark (524.000.000.000.000.000.000 M) von der Reichsbank verausgabt worden.
1923
Mit fortschreitender Inflation hatte sich die Versorgungslage der Bevölkerung laufend
verschlechtert. Dem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen konnten die Löhne und
Gehälter nicht folgen. Der Reallohn sank auf ca. 40 Prozent seines Vorkriegsniveaus, weite
Teile der deutschen Bevölkerung verarmten. Vermögenswerte schmolzen dahin.
Als die Inflation im November ihren Höhepunkt erreichte, waren die Ersparnisse zahlloser
Familien vernichtet. Feste Erträge oder Zinsen waren praktisch wertlos. Durch Mangel an
Kaufkraft verloren auch Immobilien ihren Wert und wurden bei Notveräußerungen geradezu
verschleudert.
Im Bemühen um eine Stabilisierung der Währung nahm das Reich im August 1923 eine
wertbeständige Anleihe in Höhe von 500 Millionen Goldmark auf. Immer mehr Verwaltungs-
und Wirtschaftsbereiche gaben wertbeständiges Notgeld als Waren- und Sachwertgutscheine aus.
Diese Scheine lauteten auf Roggen, Weizen, Holz, Teer, Kohlen, Zucker, Speck, Strom und Gas.
Es folgten Goldwertemissionen auf Mark-, Dollar- und Franc-Basis. Schließlich kursierten mehr
als 2.800 verschiedene wertbeständige Geldscheinsorten in Deutschland.
Eine im selben Jahr
geprägte Notmünze Westfalens trägt den Nennwert von 1 Billionen Mark
(wieder eine 1 mit zwölf Nullen).
Zur Bekämpfung der Inflation wurde am 16. Oktober der Beschluß über die Errichtung der
Deutschen Rentenbank verkündet, damit leitete die Reichsregierung Mitte Oktober 1923 die
Rückkehr zu einer stabilen Währung ein.
Da das Deutsche Reich zur Deckung des Grundkapitals der Rentenbank nicht über genügend
Goldvorräte verfügte, wurden der Grundbesitz von Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe
mit einer Hypothek von 3,2 Milliarden Rentenmark belastet.
Der Dollar erreichte wenig später einen neuen Höchstkurs von 40 Milliarden Mark.
Am 20. November war ein US-Dollar dann 4,2 Billionen Mark wert.
Am 15. November 1923 trat mit der Währungsreform eine neue Währungsordnung in Kraft,
welche die Inflation schlagartig beendete.
Im Zuge des komplizierten Stabilisierungsprogramms hatte die Deutsche Rentenbank ein
Grundkapital von 3,2 Milliarden Rentenmark (= 3,2 Milliarden Goldmark) durch Aufnahme einer
Grundschuld von Landwirtschaft, Industrie, Handel und Gewerbe erhalten.
Der Wechselkurs einer Rentenmark war mit einer Billion Papiermark festgelegt worden.
Der Kurs für einen Dollar wurde auf 4,2 Billionen Papiermark (= 4,20 Rentenmark) festgesetzt.
Die Rentenbank begann am 15. November 1923 die Rentenmark als neues Zahlungsmittel
herauszugeben. Weil aber nicht genügend neue Rentenmarkscheine zur Verfügung standen, liefen
einige Notgeld- und Inflationsscheine, zumeist wertbeständiges Notgeld, noch bis Mitte 1924 um.
Der Regierung gelang es in den folgenden Monaten, den Kurs der neuen Währung durch
Einschränkung des Geldumlaufs und drastischen Sparmaßnahmen im Haushalt stabil zu halten.
Durch die Normalisierung des Wirtschaftslebens und die Beruhigung der innenpolitischen
Situation wurde vom "Wunder der Rentenmark" gesprochen.
1924
Die Reichsmark behielt ihre Gültigkeit auch während des Hitler-Regimes. Lediglich das Material
wurde während des Zweiten Weltkrieges verändert. Alte Münzen wurden eingezogen, das
eingeschmolzene Metall der Rüstungsindustrie zur Verfügung gestellt und die Geldstücke durch
Exemplare aus Zink und Aluminium ersetzt.
1933
Die Nazis lassen neue 5-Markstücke prägen, diese haben 29 Millimeter Durchmesser und wiegen
13,889 Gramm. Diese Größennorm hat sich bis heute erhalten. Die 3-Markstücke werden aus
dem Verkehr gezogen.
1936
Die Kriegsvorbereitungen der Nazis laufen auf Hochtouren.
Lohn- und Preissstops werden erlassen. Preiserhöhungen werden verboten.
1937
Die Reichsbank gab noch bis 1937 weitere Rentenmarkscheine aus, weil sie nicht alle
Rentenbankkredite wie geplant tilgen konnte.
1938
Die Reichsmark wird in Österreich gesetzliches Zahlungsmittel.
1943
Hitler lehnt die Ausprägung von Münzen mit seinem Konterfei vorerst ab. Erst nach dem Endsieg
sollen sie ausgegeben werden.
1944
In Bretten Woods (USA) vereinbaren 44 Staaten ein internationales System fester Wechselkurse
und eine Gold-Dollar Parität für die Nachkriegszeit. Die Errichtung der Weltbank und des internationalen Währungsfonds wird beschlossen.
1945
Nach Ende des Krieges werden in Deutschland z.T. Zigaretten, Schokolade und Kaffee zu einer
Ersatzwährung.
1948 - 1950
1948 wurden neue Geldscheine eingeführt, allerdings nur in der sowjetischen Besatzungszone
und in den neuen Westzonen.
Mit der entsteht am 20. Juni 1948 ein einheitlicher westdeutscher Wirtschaftsraum.
Die Deutsche Mark erblickt das Licht der Welt.
Es kommt zum zweiten Mal in der Geschichte der Mark zu einer Abwertung.
Aus zehn Reichsmark wurde eine DM.
(1 D-Mark = 10 Reichsmark, 1 Deutsche Mark = 100 Pfennige).
Die sowjetische Militärregierung kritisiert mit einer "Erkärung an das deutsche Volk" die
Währungsreform und kündigt die Einführung der Ostmark an.
4 Tage nach Einführung der D-Mark wird die Ostmark in Umlauf gebracht.
Dabei werden 70 RM in eine Ostmark umgetauscht.
In Frankfurt wird die Bank deutscher Länder gegründet. Sie erhält das Münzprivileg bis 1950.
Vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 24. Mai 1949 wurden Zahlungsmittel in
Werten zu 1, 2, 10, 50 Pfennigen ausgegeben. (Die ersten Münzen wurden am 24.01.1949
ausgegeben. Es waren 1-Pfennig-Stücke und sie trugen die Jahreszahlen 1948 und 1949.)
Für diese Übergangszeit, bis zur Verkündigung des Grundgesetzes, trugen die Münzen die
Prägung "Bank deutscher Länder".
Seit 1950 tragen die Münzen den Aufdruck "Bundesrepublik Deutschland". Einzige Ausnahme
bilden die bekannten, irrtümlich mit dem Datum 1950 (statt 1949) in Karlsruhe (Münzzeichen G)
geprägten 50-Pfennig-Stücke, die mit der alten Umschrift "Bank deutscher Länder" versehen
wurden.
1953
Die erste Gedenkmünze nach dem Zweiten Weltkrieg wird herausgegeben.
1957
Erst in diesem Jahr wird die Bank deutscher Länder durch die deutsche Bundesbank als
Zentralnotenbank abgelöst. sie erhielt das alleinige Recht zur Ausgabe von Banknoten.
1959
Die D-Mark wird im Saarland gesetzliches Zahlungsmittel.
1964
Bis zum 31. Mai 1964 lautete die offizielle Bezeichnung der Währung der DDR ebenfalls
Deutsche Mark (DM), danach Mark der Deutschen Notenbank (MDM).
1968
Aus der Mark der Deutschen Notenbank wird am 1. Januar 1968 die Mark der Deutschen
Demokratischen Republik (M).
1971
Der Wechselkurs der D-Mark wird freigegeben.
1973
Das System fester Wechselkurse gem. den Beschlüssen von Bretton Woods zerbricht entgültig.
Die Ära frei schwankender Wechselkurse beginnt.
1975
Die letzten Silbermünzen als Umlaufstücke werden ausgegeben. Danach werden nur noch
Gedenkmünzen in Silber geprägt. Damit endet die mehr als 2000 Jahre dauernde Ära des
Edelmetallgeldes. Die neuen 5-Mark-Stücke sind Kupfernickelmünzen.
1979
Einführung des ECU (European Currency Unit) als europäische Rechnungseinheit.
1980
Erste Geldautomaten werden eingerichtet.
1990
Mit der deutsche Währungsunion am 1. Juli 1990
- noch vor der Vereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990 -
ist die Deutsche Mark als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel auf dem Gebiet der DDR
eingeführt worden.
In Berlin wurde die fünfte deutsche Prägeanstalt der Bundesrepublik gegründet.
1992
Die Europäische Gemeinschaft beschließt die Einführung einer Gemeinschaftswährung bis 1999.
2002
Der seit 1999 als Buchgeld gültige Euro ersetzt endgültig die Landeswährung auch der Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: www.die-d-mark.de/index.htm
2010
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